Genau jetzt vor einer Woche war ich bei Rock am RIng. Mit P., der Besten. Nach Metallica dachte ich nur noch an meinen warmen Schlafsack. Aber am Zeltplatz wart ihr noch, darauf habe ich insgeheim gehofft. Ihr habt noch draussen gesessen und habt genau so unverschämt gut ausgesehen wie Donnerstag Abend als wir neben euch das letzte freie Plätzchen gefunden haben.
Und ihr hattet noch von der komischen Barcadi-Nachmache, die mir schon Donnerstags Abends zum 'Verhängniss' wurde. Also nichts da mit schlafen. Schnell mit P. ins Zelt und wärmer angezogen, noch mal die Haare gerichtet und wieder raus zu euch.
Wolltet ihr nicht eigentlich noch Skrillex? Genervt habe ich bis wir dann doch noch mal los sind, das war schon fast peinlich. Plötzlich sind wir alle gerannt, den Berg hoch, an der Centerstage vorbei rüber zur Alterna. An den Massen vorbei, rein in den ersten Wellenbrecher und sofort abgedanct. Wie schon Donnerstag Nacht, nur jetzt auch mit P. Totales Ausrasten, keine 5 Minuten bis unsere Jacken und Pullover hinter uns auf einem Haufen lagen. Letzter Song, Zugabe, Skrillex geht. Weiter zum Partyzelt, dieses Mal muss ich nicht nerven.
In den Massen zum Ausgang A. L. und ich reden noch mal über Donnerstag Nacht. Ganz schön ausgerastet sind wir, krasses Dancebattle. Ich hüpfe, springe, tanze immer wieder beim laufen als hätte ich irgendwas genommen, dabei habe ich noch nicht mal viel Alkohol getrunken. Als meine Mama eine SMS schreibt denke ich kurz an zu Hause: Schule, Stress, falsche Freunde und der ganze Scheiß - jetzt nicht. In dieser Nacht ist das Dauergrinsen nicht gestellt.
Die Musik vom Discozelt ist zu hören. P. und ich, die zwei schlechtesten Sänger der Welt, gröllen mit - Ich will nie mehr lügen. Ich will jeden Satz auch so meinen. Noch mal anstellen, abtasten lassen und dann rein. Jacken und Pullover ziehen wir schon beim Rein gehen aus, es ist wieder viel zu warm. In die Menge, nach vorne vor die Boxen. Einer von euch geht Bier holen, für P. und mich Longsdrinks. Rockmusik und emotionale Songs, dazu mitsingen und shuffeln, pogen, abgehen. Die Musik, die ich mit 14 gehört habe als ich gerade die Welt nicht mehr verstanden hab. Die Texte kann ich noch genau wie ihr.
Die Toten Hosen, nicht meine Band. Eure auch nicht. Aber Campino hat so recht. An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit. Kurz ist uns allen klar das wir in 24 Stunden schon auf dem Heimweg sind. Kurz haben zumindest P. und ich Tränen in den Augen, einfach weil das Wochenende zu gut läuft.
Aber dann sind wir auch schon wieder voll drin, feiern uns und das Leben. Reden müssen wir gerade nicht. Jedem steht ins Gesicht geschrieben was er denkt. Der Fotograf will ein Foto von mir und P., ihr diskutiert gerade wer neues Bier holt. Dann kommt er zu euch, wir machen Platz um nicht blöd am Rand zu sehen. Du packst mich am Arm und ziehst mich zu euch, legst meinen Arm um mich. Als wären wir schon seit Jahren gemeinsam unterwegs. Das Foto postest du mir schon Montagabend auf die Pinnwand.
Als wir aus dem Zelt kommen geht gerade die Sonne auf. Die letzten 1 1/2 Stunden hieß es dauernd Wir gehen in 10 Minuten. Aber irgendein Song kam uns immer dazwischen. Wir setzen uns erst mal. Sehen zu wie es richtig hell wird. Müde sind wir alle nicht, aber wir müssen aussen am Festivalgelände vorbei - der Weg ist weit. Wir verlaufen uns ein paar Mal. Irgendwann sehen L. und ich die Straße auf die wir müssen Dazwischen ein Abhang, viel Gebüsch und ein hoher Bauzaun. Egal. Ihr helft P. und mir durchs Gebüsch und über den Zaun. Auf der anderen Seite bemerken wir ein Loch im Zaun nur 10 Meter weiter, egal jetzt sind wir drüber.
Als wir am Zeltplatz ankommen ist es 6. Erstmal duschen gehen, jetzt sind die Duschen leer und warm. Um 7 sitzen wir zusammen und frühstücken. An Schlaf ist nicht zu denken.
Love, Nono.
Es ist der Gedanke, der zählt. Und deswegen mache ich mir Gedanken um meine Welt.
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10. Juni 2012
13. Januar 2012
Kino|Off Road
Ich meld mich auch mal wieder. Aber nur kurz. Alles sehr stressig hier, denn jetzt stehen die letzten Klausuren an. Urlaub habe ich entspannt hinter mich gebracht, jetzt platzen Kalender und Kopf. Gerade zur Ablenkung im Kino gewesen.
Geht in Off Road mit Nora Tschirne. Lange nicht mehr so gelacht. Lange kein Film mehr, der ohne großes Drama so tief ins Herz geht. Schaut's euch an, mehr will ich dazu nicht sagen, dass macht nur den Zauber kaputt.
Love, Nono.
Geht in Off Road mit Nora Tschirne. Lange nicht mehr so gelacht. Lange kein Film mehr, der ohne großes Drama so tief ins Herz geht. Schaut's euch an, mehr will ich dazu nicht sagen, dass macht nur den Zauber kaputt.
Love, Nono.
31. Dezember 2011
It's over - 2011
Anstatt eines Rückblicks auf einen tränenreichen Jahresbeginn, einen wundervollen Sommer und eine stressige zweite Jahreshälfte schaue ich lieber schon nach vorne.
Das neue Jahr kündigt sich mit Vorfreude an. Auf ein paar Tage Auszeit im Schnee, wieder ein bisschen Skifahren und einen City-Trip nach Paris. Auf mehr Zeit mit der lieben P, dem kleinen Zwerg, der mir in letzter Zeit so oft geholfen hat. Auf ein iPhone und einen grandiosen Sommerurlaub mit meiner ältesten Freundin. Auf viel Feierei und Action mit meinen Jungs. Auf einen erneuten Altweiber-Sommer und eine Stufenfahrt zum Surfen. Und dann war's das ja auch schon fast wieder ...
Im übrigen beende ich das Jahr mit drei unglaublichen Schnäppchen, die muss ich ganz bald zeigen. Ich sag nur Hilfiger, Fred Perry und Vagabond.
Love, Nono.
Das neue Jahr kündigt sich mit Vorfreude an. Auf ein paar Tage Auszeit im Schnee, wieder ein bisschen Skifahren und einen City-Trip nach Paris. Auf mehr Zeit mit der lieben P, dem kleinen Zwerg, der mir in letzter Zeit so oft geholfen hat. Auf ein iPhone und einen grandiosen Sommerurlaub mit meiner ältesten Freundin. Auf viel Feierei und Action mit meinen Jungs. Auf einen erneuten Altweiber-Sommer und eine Stufenfahrt zum Surfen. Und dann war's das ja auch schon fast wieder ...
Im übrigen beende ich das Jahr mit drei unglaublichen Schnäppchen, die muss ich ganz bald zeigen. Ich sag nur Hilfiger, Fred Perry und Vagabond.
Love, Nono.
18. Dezember 2011
Es ist so schwer los zu lassen, wenn du dich noch an den Erinnerungen wärmst.
Freundschaften aufzugeben, seien sie auch noch so frisch, ist so viel schwerer als eine 'Fast-Beziehung' gehen zu lassen.
Erst recht dann, wenn du geglaubt hast endlich den besten Freund gefunden zu haben mit dem das nicht in einem Desaster von einseitigem Verliebtsein endet.
Love, Nono.
Freundschaften aufzugeben, seien sie auch noch so frisch, ist so viel schwerer als eine 'Fast-Beziehung' gehen zu lassen.
Erst recht dann, wenn du geglaubt hast endlich den besten Freund gefunden zu haben mit dem das nicht in einem Desaster von einseitigem Verliebtsein endet.
| cimetière du Nord - Paris |
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13. Dezember 2011
Lebenszeichen
Zeit für ein kurzes Lebenszeichen: So viele Klausuren, so viele Gedanken und so viel vor. Bis heute Nachmittag war alles positive Spannung, nach einer grottigen Fahrstunde blieben mir leider nur noch Tränen übrig.
Jetzt würde ich mich gerne sofort ins Bett verkriechen, aber eigentlich wollte ich bereits seit einer Stunde über Iphigenie brüten - aristotelische Dramentheorie sage ich nur.
Die Halbzeit des Advent ist rum, aber nicht mal die Hälfte aller Geschenke ist bereit. Das wird noch lustig.
Ein Bild aus Paris - positives Wirr-Warr:
Love, Nono.
Jetzt würde ich mich gerne sofort ins Bett verkriechen, aber eigentlich wollte ich bereits seit einer Stunde über Iphigenie brüten - aristotelische Dramentheorie sage ich nur.
Die Halbzeit des Advent ist rum, aber nicht mal die Hälfte aller Geschenke ist bereit. Das wird noch lustig.
Ein Bild aus Paris - positives Wirr-Warr:
| Tour d'France - Letzte Etappe Rue de Rivoli |
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20. November 2011
Create your own ...
Leben - Zeichnen ohne Radiergummi ...
| STABILO Swano 4907 (aus Italien) |
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11. November 2011
11.11.11
Harter Tag. Good Night. Zwischen durch oft gedacht 'Das gibt keinen mehr'. Sehr gruselige Zufälle, die mich soo sehr gefreut haben. Alte Freunde. Neue Freunde. Lebensfreude. Heimatsliebe. Kollektiver Niveau-Verlust. Muskelschmerzen vom Tanzen. Vor den Eltern zu Hause, aber schon viel zu lange unterwegs. Wie erwartet, aber doch nicht wie gedacht. Magisch, aber nicht ewig.
This day will never happen again.
Und wenn der Zauber des Moment verfliegt, bleibt noch die Erinnerung ...
Hey Kölle - do ming Stadt am Rhing, he wo ich jroß jewode ben.
Love, Nono.
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1. November 2011
27. September 2011
Road to walk.
| Köln |
Wieder ein Tag überstanden. Früh aus dem Bett gequält, in der Schule jede freie Minute sinnvoll genutzt. In der Studi-Fahrt Vorbesprechung über die Anwesenden gefreut. Schnell nach Hause, schnell zum Sport. Schnell nach Hause, schnell unter die Dusche. Vor dem Fernseher entspannt, dann doch noch Hausaufgaben. Müde, aber alles für das Abitur.
Und jetzt?
Love, Nono.
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3. April 2011
Cologne: Love.
Am Freitag war ich mit der lieben P in Köln. Bei strahlendem Sonnenschein. Zuerst haben wir mein MacBaby bei Gravis abgeholt und dann habe ich bei LeShop auf der Ehrenstraße wunderschöne Ohrringe gekauft. Ich liebe den Laden, dieser Vanilleduft. Und die Ohrringe muss ich umbedingt mal zeigen.
Dann waren wir bei LTB, da bin ich gefühlte 100 mal vorbei gelaufen, aber habe den Laden nie beachtet. Fehler! Süßes Langarmshirt für 19€ - muss ich zeigen, dass hat echt was. Bei TKMaxx habe ich mir noch eine weiße Bluse gekauft, und mich gegen ein Kimono-Kleid in champanger und mit Spitze entschieden. Aber man muss ja nicht übertreiben ;)
Ich war so unendlich froh, dass ich meinen neuen The North Face - Rucksack dabei hatte, sonst wäre ich unter meinem Gepäck einfach irgendwann zusammen gebrochen.
Love, Nono.
Dann waren wir bei LTB, da bin ich gefühlte 100 mal vorbei gelaufen, aber habe den Laden nie beachtet. Fehler! Süßes Langarmshirt für 19€ - muss ich zeigen, dass hat echt was. Bei TKMaxx habe ich mir noch eine weiße Bluse gekauft, und mich gegen ein Kimono-Kleid in champanger und mit Spitze entschieden. Aber man muss ja nicht übertreiben ;)
Ich war so unendlich froh, dass ich meinen neuen The North Face - Rucksack dabei hatte, sonst wäre ich unter meinem Gepäck einfach irgendwann zusammen gebrochen.
Love, Nono.
3. Februar 2011
Schweden ist nicht nur IKEA
Ich liebe skandinavische Filme. Nachts auf SWR zum Beispiel, heute Nacht. Zurück nach Dalarna! Ich mag die Art wie übersetzt wird, denn man bemerkt eindeutig das es kein englischer Film ist, der da in deutsche Sprache übersetzt wurde. Die Handlungen sind auch ganz eigen. Die Namen der Personen, die Syncronstimmen.
Aus Schweden kommt halt noch mehr außer IKEA Möbel.
Love, Nono.
Aus Schweden kommt halt noch mehr außer IKEA Möbel.
Love, Nono.
14. Januar 2011
Manchmal, da sind da nur noch Enttäuschung und bittere Tränen. Ein drängender Schmerz im Hals und Wut, die nach aussen will. Verzweiflung, die scheinbar keine Grenzen kennt. Hass, den man nur fühlen kann, wenn man vorher dort Liebe fühlte. Schmerz, der nur durch Vertrauen passieren kann. Und Hilflosigkeit, weil man keinen Ausweg kennt.
Und dann ist da wieder Liebe, Nähe und Zweisamkeit. Harmonie, Glück und Hoffnung.
Und dieses Gefühlschaos, dass zeitweise im Minutentakt wechselt, dass nennen wir Beziehung, etwas, das jeder für erstrebenswert hält.
Love, Nono.
Und dann ist da wieder Liebe, Nähe und Zweisamkeit. Harmonie, Glück und Hoffnung.
Und dieses Gefühlschaos, dass zeitweise im Minutentakt wechselt, dass nennen wir Beziehung, etwas, das jeder für erstrebenswert hält.
Love, Nono.
20. Oktober 2010
Regen ... Regen ... Regen ...
Warum regnet es den ganzen Tag? Und warum ist Köln im Regen so hässlich?
Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag zu Hause einschließen, warm einpacken und Tee trinken. Und dabei Sex and the City oder Gilmore Girls gucken. Oder 90210. Und dabei könnte ich dann glatt Mathe und Theorie lernen.
Aber stattdessen packe ich mich noch wärmer ein und gehe raus. Mit meinem Leopardenregenschirm bewaffnet.
Love, Nono.
Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag zu Hause einschließen, warm einpacken und Tee trinken. Und dabei Sex and the City oder Gilmore Girls gucken. Oder 90210. Und dabei könnte ich dann glatt Mathe und Theorie lernen.
Aber stattdessen packe ich mich noch wärmer ein und gehe raus. Mit meinem Leopardenregenschirm bewaffnet.
Love, Nono.
13. Oktober 2010
Die Nacht zum Tag gemacht ...
| via tumblr |
Durch die Dunkelheit und durch leere Straßen laufen.
Die Kälte der Nacht nicht spüren, weil sie durch die Wärme deiner Begleiter verdrängt wird.
Sich frei fühlen und jegliche Verpflichtungen vergessen.
Wenn lachen und weinen Hand in Hand mit einander gehen.
Zu wissen, dass jetzt die Zeit ist, die dir gehört.
Eine Zeit, die dir niemand nehmen kann - außer du selbst - und die auch nie mehr wieder kommt.
Regeln brechen und durch neue eigene ersetzen.
Herzklopfen bis zum Hals, weil du die Menschen um dich herum so sehr liebst.
Nicht alleine den Weg nach Hause gehen müssen, weil dich jemand begleitet, der gerne an deiner Seite ist.
Wenn die Nacht zu einem schöneren Abbild des Tages wird, dann wissen wir wieder warum es sich lohnt jung zu sein ...
Feel wild ...
Feel young ...
Feel free ...
Love, Nono.
23. September 2010
Gekommen um zu bleiben
Ich bin fest davon überzeugt, dass nicht wir uns nicht aussuchen können wer uns für immer begleitet.
Die, die uns begleiten sollen, sie warten irgendwo in dieser Welt auf uns.
Sie sind die, die merken wenn es uns schlecht geht. Und wenn sie merken, dass es uns wirklich schlecht geht, dann laufen sie nicht weg, sondern reichen uns ihre Hand und helfen uns aus der Dunkelheit heraus.
Und jedes Mal, wenn wir einen dieser Menschen finden, der bei uns bleiben wird, sortieren wir ein paar Leute aus bei denen wir spüren, dass sie uns so oder so irgendwann verlassen werden.
Lass es zu, und schenke dich denen, die gekommen sind um zu bleiben.
Love, Nono.
Die, die uns begleiten sollen, sie warten irgendwo in dieser Welt auf uns.
Sie sind die, die merken wenn es uns schlecht geht. Und wenn sie merken, dass es uns wirklich schlecht geht, dann laufen sie nicht weg, sondern reichen uns ihre Hand und helfen uns aus der Dunkelheit heraus.
Und jedes Mal, wenn wir einen dieser Menschen finden, der bei uns bleiben wird, sortieren wir ein paar Leute aus bei denen wir spüren, dass sie uns so oder so irgendwann verlassen werden.
Lass es zu, und schenke dich denen, die gekommen sind um zu bleiben.
Love, Nono.
15. September 2010
Vergessen?
| via advice for all my children |
Dieses Jahr ist der 11.9. völlig an mir vorüber gegangen, völlig unbemerkt. Die letzten Jahre hat auch mein geringer TV-Konsum völlig ausgereicht, dass man daran erinnert wurde.
Aber noch nicht mal am Kalender habe ich es bemerkt, erst dieser Post bei afamc hat es mir heute wieder ins Bewusstsein gerufen, dass bei den Anschlägen an diesem Tag 2993 unschuldige Menschen sterben mussten.
Sind also die Opfer für die große weite Welt schon vergessen, wenn sich Qualm und Rauch verzogen haben?
Wenn die Trümmer aufgehoben, Schuldige gefunden und die Opfer gezählt?
Noch keine 10 Jahre sind vergangen und schon lösen die Bilder kaum noch Emotionen bei uns aus ... Die Zeit heilt doch alle Wunden.
| via |
Love, Nono.
11. Juli 2010
Bilder
Schade, dass man digitale Fotos nicht zerreißen kann. Schade, dass man digitale Fotos nicht verbrennen kann. Schade, dass digitale Fotos keinen Voodoo-Zauber zulassen.
Da bietet das Bemalen in Photoshop und das in den Papierkorb ziehen nur einen schwachen Ersatz.
Bilder sind subjektiv. Warum? Weil wir sie subjektiv machen. Im Grunde sind sie objektiv und lassen deswegen so viel Spielraum zu.
Ein Bild das wir selber machen, dessen Geschichte kennen wir. Ein Bild bei dessen Entstehung wir dabei waren können wir genau so nur in eine Richtung deuten.
Aber Bilder, die wir weder gemacht haben noch bei deren Entstehung wir anwesend waren, geben viel Spielraum für Interpretation.
So sehen wir auf Bildern von fremden Personen Geschichten, die ganze Bücher füllen könnten.
Und auf Bildern, die unsere Liebsten zeigen, sehen wir noch so viel mehr. Wir sehen uns, obwohl wir nicht anwesend sind.
Ein Bild des einen Mann in unserem Leben, dass ihn mit einem anderen Mädchen zeigt. Auch andere Personen, eine unverfängliche Pose, aber beide ein strahlendes Gesicht. Und man selbst nicht im entferntesten anwesend. Würde man uns diese Szene erzählen - nichts, keine Eifersucht. Aber sehen wir es sind da diese Gedanken. 'Man könnte meinen sie ist sein Mädchen ... Warum lachen sie ... Warum war ich nicht da ...'
Böse Bilder, kann ich da nur sagen.
Love, Nono.
Da bietet das Bemalen in Photoshop und das in den Papierkorb ziehen nur einen schwachen Ersatz.
Bilder sind subjektiv. Warum? Weil wir sie subjektiv machen. Im Grunde sind sie objektiv und lassen deswegen so viel Spielraum zu.
Ein Bild das wir selber machen, dessen Geschichte kennen wir. Ein Bild bei dessen Entstehung wir dabei waren können wir genau so nur in eine Richtung deuten.
Aber Bilder, die wir weder gemacht haben noch bei deren Entstehung wir anwesend waren, geben viel Spielraum für Interpretation.
So sehen wir auf Bildern von fremden Personen Geschichten, die ganze Bücher füllen könnten.
Und auf Bildern, die unsere Liebsten zeigen, sehen wir noch so viel mehr. Wir sehen uns, obwohl wir nicht anwesend sind.
Ein Bild des einen Mann in unserem Leben, dass ihn mit einem anderen Mädchen zeigt. Auch andere Personen, eine unverfängliche Pose, aber beide ein strahlendes Gesicht. Und man selbst nicht im entferntesten anwesend. Würde man uns diese Szene erzählen - nichts, keine Eifersucht. Aber sehen wir es sind da diese Gedanken. 'Man könnte meinen sie ist sein Mädchen ... Warum lachen sie ... Warum war ich nicht da ...'
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